Return to Performance

Return to Sport ist mehr als Schmerzfreiheit

Zurück auf den Platz ist nicht automatisch zurück auf dem alten Leistungsniveau.

Kurzbeitrag · Andreas Jandorek

Schmerzfreiheit ist wichtig, aber sie beantwortet nicht die Frage, ob eine Sportlerin oder ein Sportler den Belastungen von Training und Wettkampf wieder gewachsen ist.

Teilnahme, Sport und Performance unterscheiden

Ein früher Wiedereinstieg kann sinnvoll sein, obwohl noch nicht alle Leistungsfaktoren vollständig hergestellt sind. Umgekehrt kann jemand im Alltag beschwerdearm sein und trotzdem noch deutliche Defizite bei Kraft, Geschwindigkeit, Sprungleistung oder wiederholter Belastung zeigen.

Tests müssen zur Sportart passen

Ein sinnvoller Return-to-Sport-Prozess kombiniert klinische Kriterien mit Leistungsdaten und sportartspezifischer Belastung. Welche Tests relevant sind, hängt von Verletzung, Position, Sportart und individuellem Leistungsniveau ab.

Das eigentliche Ziel

Nicht nur „wieder mitmachen“, sondern möglichst zuverlässig die Anforderungen erfüllen, die Training und Wettkampf tatsächlich stellen.

Allgemeine Information, keine individuelle Freigabeentscheidung. Return-to-Sport-Entscheidungen sollten immer kontextbezogen getroffen werden.

Autor

Andreas Jandorek

Physiotherapeut (BA) und Sportphysiotherapeut mit Schwerpunkt auf evidenzbasierter Rehabilitation, Training, Belastungssteuerung sowie Return to Sport und Return to Performance.

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